Jetzt wird's warm!

Bei der Installation einer neuen Heizungsanlage konnte Familie Schramke sogar die Familienkasse schonen – dank des Wärme Pakets der Stadtwerke.

Wenn Lynn Schramke duschen wollte, musste sie erst mal in den Keller laufen. „Unsere Anlage erhitzt auch das warme Wasser“, erzählt sie. „Aber leider ging bei der alten Heizung ständig der Brenner aus. Also Treppe runter, Brenner anmachen und wieder hochlaufen ins Bad.“ Ein Wunder war das nicht. Schließlich stammte die Gasheizung aus dem Jahr 1993. „Wir haben uns natürlich gefragt, ob sie überhaupt noch einen Winter übersteht“, sagt Schramke, „und da ich Zwillinge erwarte, wollten wir das Risiko nicht eingehen.“ Also was tun?

Nach dem Kauf des Hauses vor zwei Jahren, Sanierung und einem Anbau wollte das Paar weitere Investitionen vermeiden. „Jetzt zahlen wir nur eine monatliche Gebühr, und – was mir fast genauso wichtig ist – wir müssen uns um nichts kümmern“, sagt Schramke. Denn entschieden haben sich die beiden für das Wärme Paket der Stadtwerke Bochum.

Rundum-sorglos-Paket

Beim Wärme Paket installieren die Stadtwerke eine neue Heizungsanlage, übernehmen Betrieb, Wartung und eventuelle Reparaturen. Für dieses Rundum-sorglos-Paket zahlen die Kunden eine festgelegte Monatsgebühr für die Laufzeit des Vertrags.

„Der Ablauf ist denkbar einfach“, sagt David Lopes. Er ist selbst Heizungsbaumeister und beim Kundendienst für den Bereich Energiedienstleistungen zuständig. „Die Kunden melden sich bei uns per Mail oder Telefon, oder sie kommen persönlich im Kundencenter am Ostring vorbei. Wir brauchen zunächst nur einige grundlegende Informationen, zum Beispiel, ob noch ein Ölkessel im Keller steht oder ob es sich um eine Gas-Etagenheizung handelt. Perfekt sind zudem Bilder der alten Anlage, damit wir ungefähre Vorstellungen von den Gegebenheiten vor Ort haben.“ Im nächsten Schritt vereinbart Lopes einen Termin vor Ort, in der Regel bereits gemeinsam mit einem Installateur. Für das Wärme Paket arbeiten die Stadtwerke ausschließlich mit dem Bochumer Handwerk zusammen. Die Kunden können sogar einen bestimmten Installateur benennen.

Individuelle Planung

Vor Ort fragt Lopes einerseits die Kunden nach ihren Vorstellungen, etwa einer Präferenz für einen bestimmten Hersteller. Andererseits prüft er den Bedarf. Die Heizlast wird im Wesentlichen berechnet nach der beheizbaren Wohnfläche und der Anzahl der Personen im Haushalt. Schon diese Einschätzung führt bei vielen Bochumern zu einer Überraschung. „Denn vor einigen Jahrzehnten waren die Energiepreise noch deutlich niedriger“, erklärt Lopes. „Über Effizienz hat damals kaum einer nachgedacht. Deswegen sind die meisten alten Heizungsanlagen völlig überdimensioniert.“ Heute wird natürlich nur das eingebaut, was der Kunde wirklich braucht. Übrigens: Bei einer Neuinstallation sinkt in der Regel der Energieverbrauch – bei der Umstellung von Heizwert auf die moderne Brennwerttechnik können das bis zu 20 Prozent sein.

David Lopes hat Lynn Schramke zu Hause beraten und später die neue Anlage kontrolliert.

„Für den Kunden ist es außerdem ein großer Vorteil, dass er sich um absolut nichts kümmern muss“, sagt Lopes. „Wir schlagen ihm Heizungsanlagen vor, besprechen die Arbeiten mit dem Handwerksbetrieb, organisieren den Termin und nehmen die fertige Anlage schließlich ab. Wir sorgen auch dafür, dass Wartungsintervalle eingehalten werden und beauftragen gegebenenfalls Reparaturen.“ Von der ersten Kontaktaufnahme habe es nur zwei Wochen gedauert, bis die neue Heizung eingebaut war, bestätigt Schramke. Sie ist froh, dass sie nun eine Garantie dafür hat, dass keine unerwarteten Kosten auf sie zukommen können. „Als schönen Nebeneffekt haben wir jetzt sogar mehr Platz im Keller.“