Wenn die Sonne lacht

Eine Solaranlage lohnt sich nicht, weil Ihr Dach nicht nach Süden zeigt? Falsch gedacht! Beim Solar Paket sind viele Varianten denkbar – und effizient.

 In Bochum liegt die jährliche Sonneneinstrahlung bei etwa 970 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter. Wenig ist das nicht, und da sich die Erde bekanntlich um die Sonne dreht, lässt sich dieses Potenzial sogar an verschiedenen Orten nutzen. „In den vergangenen Jahren hat in Bezug auf Dachanlagen ein Umdenken stattgefunden“, sagt Christian Rusche, Energieberater der Stadtwerke Bochum.

Verteilte Module

Früher galt die Devise: So viel Solarstrom wie möglich produzieren. Denn die Energie, die der Hauseigentümer nicht verbrauchte, wurde ins Netz eingespeist und mit der Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet. Die gibt es zwar immer noch, der Betrag ist aber stark gesunken. „Heute planen wir Solaranlagen daher so, dass der Nutzer möglichst viel Strom selbst verbrauchen kann“, erklärt Rusche. Dadurch seien neue Konzepte wirtschaftlich interessant geworden: Gibt es keine große Dachfläche mit Südausrichtung, werden die Solarmodule als Doppelbelegung auf die Ost- und Westseite verteilt. Der Strom wird also vor allem morgens und ab dem späten Nachmittag produziert, wenn der Verbrauch tendenziell eher hoch ist.

Bei den meisten Häusern lässt sich solch ein Konzept statisch problemlos umsetzen. Denn unter anderem sollte der Abstand zwischen den Dachsparren 60 bis 80 Zentimeter betragen, was der Standard-Bauweise entspricht. Für die Montage werden dann einzelne Dachpfannen angehoben und die Aufhängung für das Solarmodul mit Schrauben an den Latten befestigt. Alu-Verstrebungen dienen als Querspangen. Dabei soll das Ganze natürlich gleichzeitig gut aussehen. Deswegen sind inzwischen auch schwarze Module verfügbar.


Unsere Mitarbeiter erreichen Sie unter:

Telefon: 0234 960-3555

Mail: edl@stadtwerke-bochum.de


Rundum sorglos

Für ein Eigenheim lohnt sich die Installation etwa ab einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh. Beim Solar Paket übernehmen die Stadtwerke Installation und Betrieb der Anlage, der Eigenheimbesitzer zahlt nur eine monatliche Pacht. Nach 18 Jahren kann er die Anlage übernehmen. Übrigens dauert es nach der ersten Kontaktaufnahme in der Regel nur vier bis sechs Wochen, bis die Module auf dem Dach sind. Eine Genehmigung ist nicht nötig, die Anlage ist auch versichert gegen Brandschutz, Sturmschäden und Diebstahl.
stadtwerke-bochum.de/solarpaket