Neue Energiespartipps

Kosten senken und dabei auch noch ein gutes Gewissen haben, weil die Umwelt profitiert – Energiesparen ist eine super Sache.

Keine Möbel vor die Heizkörper stellen, Fenster für kurzes Stoßlüften weit öffnen, Energiesparlampen verwenden, bei elektronischen Geräten den Stand-by-Modus ausschalten, energieeffiziente Kühlschränke nutzen, Kochtöpfe mit Deckel verschließen und auf den Vorwaschgang der Waschmaschine verzichten – wer diese Tipps beherzigt, tut bereits einiges für ein energieeffizientes Zuhause und schont den eigenen Geldbeutel. Wir sagen jedoch: Da geht noch mehr! Und das ohne große Investitionen.

Heizkörper mögen’s warm

Die meisten Heizkörper stehen in Nischen, weswegen die Wände hinter ihnen oft dünner sind als im Rest des Hauses. Hier geht unnötig viel Wärme nach draußen verloren. Das können Sie durch eine selbstgemachte Dämmung schnell ändern. Im Baumarkt erhalten Sie Styroporplatten, die mit einer Aluminiumschicht bezogen sind. Die können Sie auf die richtige Größe zuschneiden, hinter den Heizkörper schieben und festklemmen oder mit Styroporkleber an der Wand befestigen. Falls dafür der Platz nicht reichen sollte, hilft eine Dämmfolie.

Ganz romantisch heizen

Kerzen sorgen für eine schöne Stimmung, und sie geben Wärme ab. Die können Sie gezielt in Ihrer Nähe halten! Stülpen Sie einen Terrakotta-Topf umgekehrt über Teelichter, und stellen Sie diese improvisierte Heizung möglichst dicht an ihren Sitzplatz. Das Thermostat am Heizkörper können Sie im Gegenzug etwas herunter drehen.

Der Zuglufttest am Fenster

Apropos Kerzen. Sie frösteln immer mal wieder, obwohl die Heizung bereits ordentlich bollert? Das klingt nach Zugluft. Stellen Sie ein Teelicht vor die geschlossenen Fenster, und prüfen Sie, ob die Flamme flackert. In der Regel reicht es dann schon, für ein paar Euro im Baumarkt Dichtungsgummi für die Fensterfugen zu kaufen und einzukleben. Übrigens: Der untere Türspalt ist auch ein beliebter Durchlass für kalte Luft. Vor allem, wenn sich dahinter unbeheizte Räume befinden. Zum Abdichten gibt es verschiedene Leisten, die an die Tür geschraubt werden, zum Beispiel mit Gummi oder einem schmalen Besenrand. Falls die Tür selten geöffnet wird, können Sie eine Stoffrolle davor legen.

Wasch- und Spülmaschinen die Arbeit abnehmen

Normalerweise heizen die Geräte das Wasser zunächst auf die erforderliche Temperatur. Dafür gibt es jedoch effizientere Methoden. Denn moderne Wasch- und Spülmaschinen können Sie direkt an die Warmwasserversorgung anschließen und so bei jedem Durchlauf Strom sparen, falls Sie Ihr Wasser beispielsweise mit Gas erhitzen. Dafür brauchen Sie nur ein externes Vorschaltgerät, damit die Maschine wie bei einer Mischbatterie parallel die nötige Menge an kaltem Wasser ziehen kann. Perfekt wäre es natürlich, wenn Sie eine thermische Solaranlage nutzten, um das Wasser zu erwärmen.

Hände mit kaltem Wasser waschen

Bei anderen Gelegenheiten können Sie wiederum den Warmwasserhahn ganz ignorieren. Es ist nämlich absolut nicht nötig, fürs Händewaschen eine höhere Temperatur zu wählen. Erreger werden erst abgetötet, wenn die Hitze so groß ist, dass sie der Haut schadet. Beim Händewaschen muss diese Aufgabe also die Seife erledigen.

Praktisch und sparsam – am Laptop arbeiten

Der Sinn eines Laptops besteht darin, dass es herumgetragen werden kann. Dafür braucht es eine möglichst lange Akku-Laufzeit. Für die Kunden ist das ein wichtiges Kauf-Argument, weswegen die Hersteller versuchen, möglichst energieeffiziente Geräte zu entwickeln. Bei einem Desktop-PC mit Stromanschluss ist das nicht nötig. Deswegen fressen die meisten fest installierten Computer mehr Energie als ihre mobilen Geschwister.