Effizienz per Etikett

Das wurde aber auch Zeit: Seit September 2015 gibt es ein EU-Energieeffizienzlabel für Heizungen.

Beim Kauf von Kühlschränken, Glühbirnen & Co. ist das EU-Energieeffizienzlabel schon seit Langem eine wichtige Entscheidungshilfe für die Verbraucher. Seit dem 26. September 2015 bekommen auch neue Heizungsanlagen und Warmwasserbereiter ein eigenes Label. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass bis zu 85% des gesamten Energieverbrauchs eines Haushalts aufs Konto von Heizung und Warmwassererzeugung gehen.

Auf Grün achten

Ähnlich wie bei den Labels für Haushaltsgeräte reicht die Bandbreite des Etiketts für Heizungen von dunkelgrün für die besonders hohe Effizienzklasse A+++ bis dunkelrot bei mangelhafter Effizienz in Klasse G. Das neue Label belohnt vor allem Heizungsmodernisierer, die auf erneuerbare Energien setzen. So werden z. B. moderne Gas- oder Öl-Brennwertkessel in die Klasse A eingestuft. Mit einer zusätzlich eingebauten Solaranlage erreicht die gesamte Anlage die höhere Effizienzklasse A+. Besonders gut bewertet werden Wärmepumpen, denen die beiden höchsten Effizienzklassen vorbehalten sind.