Müll reduzieren

Nachhaltiger Konsum bedeutet auch, möglichst wenig Abfall zu produzieren. Das beginnt schon beim Einkauf und beim Verpackungsmaterial.

Mit was für einer Tasche gehen Sie einkaufen? Wer jetzt denkt, das sei überflüssig, weil es doch in jedem Supermarkt Plastiktüten gibt, hat schon das erste Sparpotenzial für Umwelt und Portemonnaie entdeckt. In jedem Quadratkilometer der Ozeane treiben zehntausende Teile Plastikmüll: Viele Fische, Meeressäugetiere und Meeresvögel sterben daran. Mikropartikel, kleiner als ein Millimeter, gelangen dadurch, dass wir Fische oder Krustentiere essen, auch in unseren Organismus. Verwenden Sie statt Plastiktüten einen Einkaufskorb oder Mehrwegtragetaschen.

Doppelt gespart

Das spart immerhin 15 Cent pro Einkauf für eine Plastiktüte. Gleichzeitig ersparen Sie der Umwelt schädlichen Müll und etwa acht Kilogramm CO2-Emissionen pro Jahr. Kaufen Sie so wenig verpackte Produkte wie möglich. Bei den meisten Waren hat man als Verbraucher darauf keinen Einfluss – bei Obst und Gemüse schon. Statt in Plastikfolie eingeschweißte sollte man lose Teile einpacken und zwar in Recycling-Papier, sofern vorhanden. Vermeiden Sie unnötigen Papiermüll, indem Sie auf Partys und beim Picknick keine Einweg-Pappbecher und Wegwerf-Pappteller benützen. Sortieren Sie den verbleibenden Abfall so, dass wieder verwertbares Material recycelt werden kann.