Sparen mit Flachbildschirm?

Moderne Flachbildschirme funktionieren effizienter als alte Röhrengeräte. Der Trend zu größeren Bildflächen führt trotzdem zu höheren Energieverbräuchen.

Es stimmt, dass Flachbildschirme sparsamer als alte, gleichgroße Röhrenfernseher sind. Was viele nicht wissen: Mit der Größe der Bildschirme nimmt auch der Stromverbrauch der TV-Geräte zu. Ältere Flimmerkisten und Fernseher mit über 1 Meter Bildschirm-Diagonale können bei durchschnittlicher Nutzung einen Stromverbrauch von über 200 kWh im Jahr haben. Aber auch innerhalb gleicher Größen gibt es noch Verbrauchsunterschiede. So haben LCD-LED-Fernseher technisch bedingt einen geringeren Stromverbrauch als Plasma-Fernseher. Über die Lebenszeit können sich hieraus beträchtliche Unterschiede bei den Stromkosten ergeben.

Augen auf beim Kauf

Die Herstellerangaben zum Stromverbrauch sind für den Alltagsgebrauch oft nicht realistisch, sagt die Stiftung Warentest. Diese werden nur mit Werkseinstellungen erreicht. Das bedeutet: Sobald Sie die Einstellungen verändern, dann zieht das häufig einen erhöhten Strombedarf nach sich. Wenn ein kleiner und ein großer Fernseher in derselben Energieeffizienzklasse sind, heißt das noch lange nicht, dass sie ähnlich viel oder wenig Strom verbrauchen. Auch hier gilt: Der große Bildschirm zieht im Normalfall deutlich mehr Strom.